Projekte

2022

Portrait Konzert

in der Reihe Komponistinnen Portrait der Musiksammlung der österreichischen national Bibliothek
Gris sur bleu I (2013), …dans le silence…(2022), Nu bleu (2015), C ́est un ordre d ́amour (2022) mit Kaoko Amano Sopran, Eric Lamb Flöten, Igor Gross Percussions, Johanna Lacroix-Handschuh Violine umrahmt mit einem Gespräch mit dem Musiksammlung Direktor Dr. Benedikt Lodes
Interview

Trio Amos and Klaus Lang

Am 8. Mai 2022 fand im MUWA Graz das letzte Konzert von Trio Amos statt. Das Programm stellte Musik des 15.Jhdt gegenüber Klaus Lang Werke. Der Komponist spielte selbst am Harmonium mit. Ein Teil dieses Programm ist auf der Cd Produktion Teheran Dust, sowie im Zeitton vom 24. Juli 22 nachzuhören.

Ö1 Programm 

Illuminations in Festival Imago Dei.

UA von der Komposition Illuminations von Tamara Frielbel für Chor Flöte Violoncello und Percussion 

Klangraum Webseite

2018

Rooms of Consciousness

Das Projekt Rooms of consciousness von Tanja Brüggemann und Sylvie Lacroix fand am 26.1. im Brick5 statt. An diesem Abend wurden durch Kunsträume (Musik, Visuals, Architektur) Räume unseres Bewusstseins erkundet. KünstlerInnen aus diesen Bereichen kamen im Raum des Brick5 zusammen, um sich auf diese Reise nach innen zu begeben. Visuals von Conny Zenk gestalteten virtuelle Räume in Form von bewegten Lichtspielen in schwarz/weiss auf die in den Raum gehängten durchsichtigen Stoffe und auf die Akteure. Die MusikerInnen Tanja Brüggemann – präpariertes Klavier, Sylvie Lacroix – Flöte, Karlheinz Essl – elektronische Klänge, Johann Leutgeb – Stimme belebten ihre persönlichen musikalischen Räume und erweiterten diese durch körperliche Bewegung. Christina Bauer – Klangregie sorgte für eine fein ausgewogene Verteilung der Klangreignisse. Insgesamt entstand ein Kunstkörper, der sich durch feinsinnige Kommunikation entwickelte und bewegte. Während der Aufführung kamen starke, poetische Momente der Katharsis auf. Der Erfolg dieses Experiments spricht für eine Fortsetzung. Die im Anschluss an das gut besuchte Konzert anregenden Gespräche an der Bar bestärkten diesen Wunsch.

2017

A liturgy of the hours for solo flute

Stuart Saunders Smith (1948 USA) a liturgy oh the hours (2012) Austrian premiere 19th September 2018 at the Konzilsgedächtnis Kirche in Vienna one hour music for solo flute my life a mere breath…the first is breath… the last is breath… …in between we continue, breath, in our moments, in this, our moment… while darkness is my companion, I work the earth of the heart. Stuart Saunders Smith (born 1948 in Portland, Maine, USA) is one of the leading composers of his generation. He is one of the pioneers of the confessional music movement – an intense compositional focus that reveals the most personal aspects of one ́s life, in the belief that the revelations of the particular speak to the universal.

2015

Flute_extended

… ist eine Sammlung von Werken für Flöte und Elektronik, die für Sylvie Lacroix geschrieben und in enger Zusammenarbeit mit den Komponisten entstanden sind.

2014

Morton Feldmann crippeld symmetry

Minoriten Graz _25_5_2014 mit Kaori Nishii piano, Lukas Schiske percussions, Sylvie Lacroix flutes Crippled Symmetry,“ a 90-minute piece for flutes, piano, celesta, glockenspiel and vibraphone. What is crippled is the strategy of the composer who creates these relationships among instruments and their tonal balances only to cancel them out gradually in favor of imbalances that must again work to create symmetry. This was Feldman ’s genius, never assuming anything about harmonic totality or tonal regularities. In Morton Feldman’s music, silence plays a prominent role, thanks to the hushed volume and the interval between sounds. In Crippled Symmetry Feldman builds on repetitive motifs (patterns), knotting and weaving his sounds the way Anatolian nomads make their carpets. It is from those carpets that Feldman borrowed the concept of imperfect or ‘crippled’ symmetry. Listening to Feldman’s work is a strange but overwhelming experience. Crippeld symmetry provides a more congenial access point to Feldman’s painterly mature style, an aural analog to Mark Rothko’s pulsating color fields.

2004/ 2009

Landschaft mit Flöte

ein gemeinschaftliches Kompositions Projekt über Natur Kunst und Künstlichkeit, mit burgenländischen Natur Aufnahmen, Flöten Klänge in und Outdoor, und deren Verarbeitung im Studio. mit Alexander Stankovski, Sylvie Lacroix und Florian Bogner Landvermessung,Weltbeschreibung Fremd tritt der Mensch der Natur gegenüber, um in ihr doch Vertrautes vorzufinden. Dieser Widerspruch lässt sich nicht auflösen, aber zum Thema künstlerische Arbeit machen um gleichermaßen etwas über Kunst wie Natur zu erfahren. In den beiden Gemeinschaftsprojekten von Sylvie Lacroix Alexandre Stankovski und Florian Bogner, werden natürliche und künstlich erzeugte oder verformte Klänge durch eine Vielzahl von Perspektiven betrachtet. Dem natürlichen und dem künstlisch gestalteten Phäenomen wird das gleiche Recht zugestanden indem beiden durch analoge Perspektiven in den Blick genommen sind. Man muss die Orte, an denen Landschaft mit Flöte entstanden ist- Scheune, Wiese und Tonstudio- nicht kennen, um eine bestimmte Vorstellung von ihnen zu bekommen. Ihre klingende Eigenschaften sind in die Musik eingeflossen, haben den Schall geformt. Zu einer „fotorealistischen“ Abbildung der Umwelt als Art einer akustischen Landvermessung, in die Klänge des Alltags hinein dringen, treten als zusätzliche Schichten die Flöte als Natur unabhängiges Instrument und die Elektroakustik hinzu, die das aufgenommene Material sowohl der Flöte als der Landschaft verarbeitet und den realen Orten künstlich geschaffene Räume gegenüberstellt. Zwei vermeintlich unvereinbare Welten stehen sich auch in den Études sur la mer gegenüber. Aber so verschieden die artifizielle Welt der virtuosen Flötenmusik und jene der Welt Geräusche zunächst sind, vermögen sie sich als Atem und Rauschen bis zur Umunterscheidbarkeit anzunähern. Und weil die akustische Weltbeschreibung der Realität mitunter zum verwechseln ähnelt, entsteht eine Zwischenwelt, in der sich nicht mehr sagen lässt was natürlich und was künstlich ist: die Grenzen zwischen den scheinbar so klar voneinander getrennten Sphären beginnen zu verschwimmen. Daniel Ender These projects that examine natural and synthetic or manipulated sounds from various perspectives, Sylvie Lacroix Alexandre Stankovski and Florian Bogner are unbiased observers of the phenomena of nature and art. In Landschaft mit Flöte (Landscape with flute) real places contrast with artificially created spaces when „photo-realistic“ material (a kind of acoustic survey of the environnement penetrated by ambient noises) and solo flute (or nature- independent instrumental) playing are transformed through electroacoustic processing. Études sur la mer also juxtaposes two seemingly disparate spheres. Yet as different as the artificial world of virtuoso flute music and the sounds of the ocean might at first seem, they merge as breath and murmur in a zone between worlds: where boarders become blurred, it is no longer possible to tell what is natural and what is artificial. translated by Friedericke Kuksar Naturgemäss Alexander Stankovski Text cd Daniel Ender

1998

André Jolivet Ascèses

private recording by Sylvie Lacroix

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